Sommersemester in Taiwan 台湾

 
15Juni
2012

Wú wèi! (Keine Angst!)

Ich wollte nur mal bescheid geben, dass es uns allen hier gut geht! Wie ihr vielleicht schon durch die Medien mitbekommen habt, ist zur Zeit in Taiwan ganz schön was los! Jeden Tag Typhoone, Erdbeben, Überschwemmungen, Erdrutsche, usw.! Aber zum Glück passiert das alles fast nur im Norden von Taiwan! Es sind auch schon einige Menschen getorben, wie wir durch Nachrichten oder Facebook mitbekommen haben.

Also wie gesagt, macht euch keinen Kopf! Uns geht es allen hier in Kaohsiung gut!

05Juni
2012

Wǒ lái fǎng jù déguó (Ich komme zu Besuch nach Deutschland)

Gegen 5:30 Uhr bin ich in Deutschland angekommen. Jürgen hat mich vom Flughafen in Frankfurt abgeholt und daheim wartete schon Oma, Opa und meine Mom auf mich zum herzahften deutschen Frühstücken! Danach erzählte ich allen ein bisschen was von meiner Zeit in Taiwan. Gegen 13:30 Uhr traf ich mich mit ein paar Kumpels unten am Main auf ein paar Apfelweingläser. Anschließend verlegten wir das Treffen in den Garten meines Opas. Als ich Sepp darum gebeten hatte ein paar Leuten Bescheid zu geben, trafen so nach und nach immer mehr von den Freunden ein, bis es zum Schluss circa 30 Stück waren. Wir feierten bis in den Abend hinein ;)

Nächsten Tag musste man natürlich auch noch ein paar Bekannte begrüßen und auch hier in Deutschland hat sich mal wieder alles nur ums Essen gedreht! Jeder wollte mich mal wieder mit allen deutschen Spezialitäten verwöhnen.

So Samstag war der große Tag für meine Mutter! Den sie und Jürgen heirateten in Prozele standesamtlich. Morgens nochmal schnell trainieren gewesen, machte man sich dann nach einem Mittagsschläfchen fertig und warf sich in Schale. Mein in Kaohsiung maßgeschneiderter Anzug passte wie angegossen. Um 16 Uhr trafen sich alle Verwandten vor dem Rathaus um anschließend die Trauung mitzuerleben. Nach einer guten Stunde war es dann soweit und meine Mom und Jürgen waren nun verheiratet. Vor dem Rathaus war die Hölle los, denn beide kennen ja Gott und die Welt. Als sie raus kamen standen als erstes der Chor, der Kindergarten, Garde, der CCD, Freunde und zu guter Letzt die Motorradfreunde im Spalier. Danach ging es mit der Familie nach unten ins Gasthaus Stern zum Abendessen, bei dem das Menü durch Hirschkalbsbraten, Schweinelende und Pute mit Spargel und Sauce Hollondaise uns alle reichlich sättigte. Gegen 8 Uhr ging es oben im Saal mit der Band „What else“ und dem Showtanz der Prinzengarde weiter. Meine Schwester und ich hatten auch noch eine kleine Gesangseinlage für meine Mutter vorbereitet, bei der jeder (oder zumindest die Mütter) im Saal zu Tränen gerührt war. Um 0 Uhr hatte ich ja Geburtstag und jeder kam um mich zu gratulieren. Und als dann noch Marvin, Schnellbach, Felix und Mattheo auftauchten, ging die Party dann richtig los! ;)

Nächsten Tag wurde nicht viel gemacht, denn ich war noch „etwas“ kaputt von der Feier und hab somit den ganzen Tag nur fern gesehn.

Dann Montags fuhr ich nach Schweinfurt mal wieder hoch um auch dort mich mal sehn zu lassen. Kurz mit in die Vorlesung gesetzt und vorher noch bei der Frauke vorbei geschaut. Danach gingen, Andy, Philipp, Dési, Lukas und ich hoch ins Schießhaus um dort zu Mittag zu essen. Danach ging es noch im H&M einkaufen. Um 16 Uhr meldete sich Berby, dass ihre Vorlesung vorüber ist. Als ich im Rundbau ankam warteten schon Ilja, Matthias, Jakob, Berby, Sarah, Tobi, Denis, Sergej und Andre auf mich. Wir redeten dann noch bis 19 Uhr und dann ging es wieder ab nach Hause. Hat mich gefreut euch alle mal wieder zu sehen!

Abends traf ich noch kurz Mattheo und dann tischte Oma noch mit den Resten von der Hochzeit auf. France und Ronja verabschiedet und dann war ich so hundemüde, dass ich sofort ins Bett ging. Nächsten morgen gab es wieder ein herzahftes Frühstück mit Oma, Opa, Jürgen und Mom. Und Anschließend fuhr mich Jürgen wieder an den Flughafen nach FFM.

Waren schöne 5 Tage mal wieder zu Hause! Aber ich muss sagen ich freu mich jetzt wieder auf das schön warme Taiwan und auf die ganzen Leute dort!!

Bye, bye good old Prozele ;)

23Mai
2012

Tā shì wǒ mèi mèi (Sie ist meine kleine Schwester)

Ronja, Martin und Carina (Cousin & Freundin) sind gut in Taiwan angekommen! Hab Martin & Carina dann erstmal an ihr Hotel gebracht und bin dann mit Ronja mit der Metro heimgefahren! Leider haben die es schlechte Wetter mitgebracht, denn es hat die ersten 2 Tage durchgeregnet. Abends sind wir dann traditionell taiwanesisch Essen gegangen.

Nächsten Tag haben alle schön ausgeschlafen und uns später dann getroffen um ins Hanshin (so wie City Galerie nur größer) zu gehen. Danach gingen wir erst was essen und danach auf den Refung Nightmarket. Als es danach noch nicht ganz so spät war schlenderten wir noch durch die Shopping Area nahe des Central Parks. Wo die Mädels nach einer Zeit keine Schuhe mehr sehen konnten, weil Schuhladen an Schuhladen hier vorhanden sind :)

Montag morgens musste ich noch ein Präsentation vorbereiten und mittags fuhr ich dann mit Martin zu einem Rollershop um einen für ihn zu mieten, damit er auch mal mobil ist. Um 15:30 Uhr trafen wir uns mit zwei taiwanesischen Freundinnen um ein Kleid für meine Schwester für unserer Mutter ihre Hochzeit zu kaufen. Nach 2 Stunden hatten wir dann auch das passende gefunden. Anschließend hatte ich noch eine kleine Überraschung für alle man. Da hier in Taiwan die Lieblingssportarten Basket- und Baseball sind, lud ich alle in ein Baseball-Trainingscenter ein um sich dort mal schön auszupowern. Nach dem Work out ging es dann zum Dinner in ein sehr schickes All-u-can-eat Restaurant zum Magenvollhauen. Die Taiwanesen bestellten noch und nöcher! Aber am Ende hatten wir dann doch fast alles verputzt ;)

Dienstag hatte ich morgens Präsentation mit der Jana. Und am Nachmittag ging es mit Schwester & Co. auf die Insel hier in Kaohsiung um uns dort in der Sonne ein bisschen zu bräunen :) Mittwoch auf Donnerstag fuhren wir nach Kenting an den Strand um dort die Sonne zu genießen und das schöne Wetter, das endlich wieder in Taiwan war! Unten angekommen machten wir erstmal das Hotel klar und gingen danach sofort an den Strand! Nach dem ganzen Tag chillen, ging es dann abends zum Thailänder essen und danach noch an ein paar Straßenbars um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen!

Nächsten Tag aßen wir bei Amy's Cucina zu Mittag und danach besuchten wir den südlichsten Punkt Taiwans. Anschließend machten wir noch Halt an einigen Aussichtspunkten an der Ostküste, bevor es durch die Berge zurück nach Kaohsiung ging. Am Abend hatte ich noch KTV eingeplant! Wir also mit 12 Leuten noch die ganze Nacht durchgeträllert. Freitags besichtigten wir meine Uni, dann einen Tempel. Zum Abendessen gingen wir Dumplings essen, bei einem berühmten Laden. Abends stand dann Lamp auf der Liste. Nach vielen Stunden dann durchfeiern sind wir alle todmüde ins Bett gefallen. Am Samstag stand mal wieder shoppen mit der Ronja an. Auf der Heimfahrt, sahen wir dann noch zufällig eine Eröffnungsfeier eines Harley-Davidson Shops des Chapter Kaohsiungs, die wir noch für zwei Stunden mitverfolgten. Letzter Tag Sonntag: Wir trafen uns zum Mittagessen beim Martin vorm Hotel. Und kurz bevor wir uns verabschiedeten, gingen wir noch die letzten Mitbringsel besorgen und danach noch kurz einen Kaffee trinken.

Also Ronja, Martin und Carina können sich wirklich nicht beschweren! Die haben das komplette Taiwanprogramm in der kurzen Zeit mitgemacht! Ich hoffe es hat allen Dreien gefallen! Und jetzt bin ich erstmal wieder froh in meinem Zimmer allein zu schlafen! ;)

17Mai
2012

Wǒ shì xìng yùn'ér (Ich bin der Hans im Glück)

Heut haben Jana und ich eine Nachtschicht eingelegt, denn wir kamen von den Philippinen zurück und haben gehört, dass wir für unsere Präsentation heute noch einiges machen müssen! Gestern den ganzen Tag durchgearbeitet und heut Nacht nur 2 Stunden geschlafen.

Naja, heute morgen dann in die Universität gegangen. In Strategic Management mussten wir zwei Präsentationen vorbereiten. Pro Präsentation wurden immer zwei mögliche Gruppen ausgewählt, die diese vorbereiten mussten und kurz vor Beginn wurde dann gezogen, welche Gruppe halten muss und welche die Fragegruppe ist! Totaler Schwachsinn wenn ihr mich fragt. In Deutschland würde das einfach so sein, dass eine Gruppe genau weiß, dass sie halten muss und die andere eben nicht! Naja, auf jedenfall hat das Los entschieden. Ich hab zur Jana gesagt: "Ich mach des schon"! Also ich vor und gezogen. Natürlich war es des Präsentationslos! Nachdem wir diese dann mit bravur absolviert hatten ging es in die zweite Runde. Also ich zur Jana wieder: "Keine Angst, ich mach des schon"! Sie: "Marc lass mich lieber, denn du bist ne scheiß Glücksfee"! Ich: "Ach Quatsch"! Also ich vor. Und dreimal dürft ihr raten...richtig! Ich habe mal wieder des schöne Präsentationslos gezogen ;) Nachdem wir dann insgesamt 2 Stunden vor der Klasse gestanden hatten und endlich fertig waren sagte nur der Professor zu mir, ich solle doch bitte sofort zur Lotterie gehen und es dort auch mal versuchen. Er hat uns beide auf jedenfall dann noch gelobt und das ist die Hauptsache. Ende gut, alles gut ;)

Und am Samstag kommt endlich meine Schwester mit meinem Cousin und seiner Freundin zu Besuch!! Freu mich ;)

15Mai
2012

Zhù nín yí lù píng'ān (Guten Flug)

So jetzt kommt endlich mal der Eintrag über unseren Urlaub auf den Philippinen! Waren ja 10 Tage dort und hatten leider kein Internet um irgendwelche Statusmeldungen euch mitzuteilen.

Am 03.05.12 sind Alex, Valeriy, Lisa und ich mit dem Bus nach Taipei gefahren um von dort aus das Flugzeug nach Manila auf den Philippinen zu nehmen. Auf dem Weg nach oben ging erstmal mitten auf der Autobahn unser Bus kaputt und wir dachten schon wir verpassen den Flieger. Jedoch mussten wir nur 30 Minuten warten, bis wir von einem neuen abgeholt wurden. Oben angekommen, trafen wir dann Joh (der schon oben war um seinen Bruder an den Flughafen zu bringen) und Jana mit JB (Janas Freund kam einen Tag vorher an und wollte erstmal ein bisschen schlafen, deshalb nahmen sie die High-Speed-Rail nach oben). Also mit dem Flugzeug nach Manila, von dort aus ging es dann für uns weiter mit dem nächsten Flieger auf die Insel Palawan in die Stadt Puerto Princesa. Als wenn die Reise noch nicht lange genug gewesen wäre, mussten wir den Bus für circa 7 Stunden nach oben nehmen. Dieser kostete 7 Euro und da fuhren nur Einheimische mit, dass heißt nur auf Eisenbänken, ohne Klimaanlage, ohne Stoßdämpfer, auf einem Feldweg und ich glaube unser Fahrer hat ja auf die Schlaglöcher gezielt!

Naja, endlich oben angekommen in El Nido, suchten wir uns schöne Cottages ausserhalb des Dorfes aus, das heißt wir hatten unseren eigenen Strand mit Hängematten und wenn wir aus unseren Betten aufstanden, mussten wir gerade mal 6 Meter laufen und dann standen wir im Meer! Für nur 9 Euro die Übernachtung! Unglaublich einfach! Ausser mir und Valeriy waren alle ziemlich fertig, von daher sind nur wir beide gegen Abend nochmal in die Stadt auf ein paar Bier gegangen. Dort fanden wir direkt am Strand eine super Bar namens "Ric Son's" mit einheimischer Livemusik in der das Bier auch gerade mal 90 Cent kostete. Wir kamen dann gleih mit unserem Nachbartisch ins Gespräch, der uns für nächsten Tag doch gleich mal für eine Islandhoppingtour eingeladen hat. Also nächsten morgen um 7 Uhr aufgestanden, gefrühstückt und ab ins Dorf. Wir fuhren dann mit einem Katameran, die ganzen Inseln besuchen. Man kann garnicht beschreiben, wie blau das Meer dort ist, ich kann nur sagen, ich habe noch niemals im Leben Wasser in dieser Farbe gesehn. Und die Landschaft ist auch einfach nur traumhaft! Einsame Strände auf vielen kleinen Inseln, diese frische Meeresluft und das wunderschöne Wetter. Nebenbei wir hatten die ersten 6 Tage immer circa 40 Grad. Wir besuchten Inseln, bei den man unter Felsen hindurch tauchen musste um auf der anderen Seite eine rießige wunderschöne Lagune wiederzufinden, oder durch ein kleines Loch in der Wand klettern um einen versteckten Strand in der Mitte des Berges zu entdecken und natürlich die hunderte von einsamen Strände, welche so weiß waren, wie sich kein Mensch vorstellen kann! Dann grillten uns die Bootsmänner ein mehr als ausgiebiges Mittagessen, welches Fisch, Schwein, Früchte, Reis, Saucen, Gemüse und und und enthielt.

Nächsten Tag lernten wir dann 2 Spanier und einen Portugiesen kennen, die seit über 7 Jahren in Dubai leben. Mit denen Jungs haben wir dann die nächsten 3 Tage mit Bootstour, feiern oder einfach nur chillen am Strand verbracht. Und uns viel nach nur 3 Tagen kennen der Abschied wirklich schwer, da wir uns alle super mit denen verstanden haben.

Einen Tag machten Lisa, Joh, Alex, Valeriy und ich alleine Islandhopping, einen Tag waren wir ein bisschen "shoppen", denn die Klamotten und Schuhe waren wirklich sehr billig dort drüben. Zwei Abende gingen Valeriy, Alex und ich noch in eine größere Bar, wo Discomusik lief und auch sehr viele Europäer waren. Dort lernten wir noch ein paar Amerikaner kennen, die auch seit 1,5 Jahren in Shanghai leben. Die haben uns dann erstmal mit ihren Chinesischkünsten gezeigt, dass wir noch ein ganzes Stück Arbeit vor uns haben. Aber es war auf jedenfall nach einigen Tagen ganz schön eine vertraute Sprache zu hören. Denn auch wenn es nur 10 Tage waren, vermissten wir alle Taiwan nach circa 5 Tagen schon ganz schön. Ja genau, mittlerweile vermissen wir Taiwan und nicht mehr so Deutschland ;)

War auf jedenfall eine aufregende und sehr witzige Zeit auf den Philippinen und ist nur jedem zu empfehlen, der mal weg von der Zivilisation will und einfach nur die Natur genießen will!

 

29April
2012

Wǒ bù è le! (Ich bin nicht hungrig!)

Am Freitag gegen 16 Uhr hat uns Leo abgeholt, um mit ihm und seiner Familie, das Wochenende in Taichung zu verbringen. Wir nahmen die High Speed Rail die sich ganz in der Nähe von unserem Zuhause befindet. Dort angekommen begrüßte uns seine Mutter, Schwester und der Vater recht herzlich mit einem riesigen Abendessen, das von allem etwas enthalten hat. Gleich danach nahmen wir an dem alltäglichen Familiensport teil und gingen alle gemeinsam in ein riesiges Fitnessstudio. Da waren endlich mal genug Gewichte für mich :) Nachdem wir uns ausgepowert hatten gingen wir noch gemütlich in eine Sportbar um den Abend ausklingen zu lassen.

Nächsten Morgen wurden wir um 8 Uhr von Leo mit seiner weichen Stimme durch ein zärtliches „HEY GUYS, AUFSTEHEN“ geweckt, durch welches wir wahrlich im Bett standen! Als wir uns fertig gemacht hatten, ging die Tagestour sofort mit einem ersten Stopp an einem bekannten Frühstücksladen los. Anschließend fuhren wir zum National Science Museum welches wir bevor wir das anliegende IMAX Kino gingen besuchten. Danach tranken wir in dem bekanntesten Café in Taichung einen Bubbletea (Milchtee mit kleinen gelatineartigen Bällchen darin), welcher von ihnen erfunden wurde. Der nächste Halt war bei Leo's Opa, welcher uns natürlich auch mal sehen wollte. Doch wir wussten nicht, dass dieser extra alle 5 Geschwister von Leo's Mutter und deren Kinder eingeladen hatte. Deshalb waren wir auch etwas verlegen im ersten Moment, als wir das Wohnzimmer betraten. Der Onkel war schon den ganzen Morgen in der Küche gestanden und hat für uns gekocht. Dann fing die „Zeremonie“ an, welche ein ständiges Platz machen auf dem Tisch beinhaltet hatte, da durchgehend neue Speisen aus der Küche serviert wurden. Wir waren schon total voll gegessen und die Verwandten schaufelten uns durchgehend ohne zu fragen einfach unseren Teller wieder voll. Da hab ich des öfteren grinsen müssen und sofort an meine Oma denken müssen ;) Danach beantworteten wir alle möglichen Fragen der ganzen Cousins und Tanten, während wir für circa 2 Stunden Tee tranken. Gegen 16 Uhr fuhren wir dann in eine Shoppingarea, in welcher uns Leo einen Schlüsselanhänger hat anfertigen lassen, der unseren Namen enthält. Nachdem er dann noch kurz beim Friseur war sagte er, wir müssten unbedingt die Toiletten in der nebenan liegenden Mall anschauen. Natürlich fragten wir sofort, warum wir denn Klo's begutachten sollten, worauf er nur antwortete, wartet ab, das wird euch gefallen. Die Toiletten waren alle je Stockwerk unterschiedlichen Mottos unterlegen z.B. Coca Cola, Dschungel, Kunst, Heinecken, Schloss, usw. War schon interessant, aber in Deutschland würde uns jeder für verrückt erklären, wenn wir auf nachfragen antworten würden: „Naja wir gehen mal kurz die Klo's anschauen in der Mall!“ Danach ging es kurz zu ihm nach Hause um uns frisch zu machen. Als dann alle fertig waren, besuchten wir ein typisches taiwanesisches Restaurant namens " 乾杯" (Ganbei) um dort BBQ zu essen. Als wir rein kamen, fiel uns sofort das Geschrei auf, denn hier wird von den Bedienungen durch lautes Rufen bestellt. Wir nahmen im zweiten Stock Platz. Sogleich kam eine hübsche Bedienung herbei, die uns den ganzen Abend unser Essen zubereitete. Nach einiger Zeit fragte ich nach einem neuen Bier, worauf die Kellnerin grinsend antwortete, ich solle doch mein Bier selbst probieren zu bestellen. Nachdem sie mir dann den Satz sagte, holte ich tief Luft und schrie halt auch mal durch das Restaurant :) Dann kam sowas von unten zurück wie „Yeah“ und eine Minute später hatte ich ein frisch gezapftes Bier vor mir stehen! Nachdem jeder satt war trafen wir uns mit Leo's Schwester um mit ihr ins Kino in den Film „The Avengers“ zu gehen! Übelst gut und nur zu empfehlen!!

Der Morgen startete wieder mal so gegen 9 Uhr mit einem ausgiebigen Frühstück mit Ei und Speck. Darauf folgend besuchten wir das National Art Museum und schlenderten noch ein bisschen durch so etwas wie „Little Italy“ (Eine Straße, in der alle Gebäude im italienischen Stil gebaut wurden). Danach wer könnte es glauben ging es zu dem stadtbekanntesten Hot-Pot Restaurant, um dort unser Mittagessen zu erledigen! Mittlerweile war es selbst uns zuviel. Die ganze Zeit nur essen, essen und nochmal essen. Als wir fertig waren, fragte uns nicht doch tatsächlich noch der Leo, ob wir jetz noch in zu einem Laden wollen, um noch einen „kleinen“ Nachtisch zu essen. Wir lehnten dankend ab und rollten aus dem Lokal heraus..Darauf folgte noch ein Besuch einer Universität, des Regierungsgebäudes und dann noch zur Abwechslung mal was sportliches. Das war so eine Trainingshalle für Baseballspieler, wo man sich hinstellt mit Schläger und eine Maschine schießt die Bälle mit 100 Km/H heraus! Ich traf von 20 Bällen 19 Stück! Zum Abschluss verabschiedeten wir uns nochmal ganz herzlich bei seiner Familie und bedankten uns mit Süßigkeiten und Wein aus der Heimat.

Ein interessantes, vollgepacktes und sehr nahrungsreiches Wochenende geht vorüber :)


27April
2012

Wǒ qù zài dàxué (Ich gehe auf eine Universität)

Also, dass nicht jeder denkt wir gehen hier nur auf Reisen oder feiern wird halt auch mal etwas aus der Universität erwähnt! Letzte Woche hatten wir Midterm Examen. Das sind Prüfungen oder Präsentationen, ohne die man nicht zur Klausur am Ende jedes Semesters zugelassen wird und befinden sich circa auf dem gleichen Niveau wie diese. E-Commerce und Strategic Management hatten wir Präsentationen, welche ganz gut gelaufen sind mit anschließender Diskussionsrunde. In Chinesisch hatten wir eine schriftliche Prüfung, welche für uns aber weil wir natürlich super vorbereitet waren, kein Problem darstellte ;) Die enthielt ein Listening, schriftlichen Teil und natürlich auch einen mündlichen Teil.

Diese Woche am Dienstag hatten wir dann eine Besichtigung bei einem großen Unternehmen in der Nähe des Hafens, welche Dialysegeräte und künstlich-intelligente Bewässerungsanlagen für Treibhäuser herstellt und entwickelt.

Heute am Freitag hatten Jana und ich ein Termin mit einer Managerin des japanischen Unternehmens "Keihin Multi-Trans Taiwan Co.", welche wie man leicht erkennen kann auch in Taiwan (Taipei und Kaohsiung) stationiert sind. Unsere Professorin hat uns diesen Termin verschafft, da wir ein Projekt in der Industrie hier in Taiwan absolvieren wollen, damit wir nicht soweit hinter unseren Kommilitonen in Deutschland liegen nach unserem Auslandsaufenthalt. Auf jeden fall bat uns Frau Wang sofort an, sie doch bitte beim Vornamen "Galess" anzusprechen. Unser Meeting dauerte circa 1,5 Stunden und wir haben am Ende dann ein super Thema für unser Projekt gefunden. Denn diese Firma ist eine der wenigen, welche in einem einfachen 40 Fußcontainer 4 Autos verschiffen kann. Und auf den Bildern, welche Galess uns gezeigt hat waren das nicht nur kleinere sondern auch Escalades und andere SUVs! Wir analysieren hierbei diesen Bereich der Firma genauer und probieren mögliche Kosteneinsparung in dem Transport der Autos zu finden oder mögliche andere, nicht unbedingt notwendige Mehrkosten zu vermeiden. Wir müssen uns jetzt erstmal genauer damit befassen und dann schauen wir weiter ;)

17April
2012

Yī wèi péngyou bàifǎng wǒmen (Ein Freund zu Besuch bei uns)

Am Donnerstag Abend gegen 19 Uhr holte ich Niklas (ein Kommilitone aus Schweinfurt, der zur Zeit auch ein Auslandssemester in China absolviert) am Flughafen in Kaohsiung ab. Danach gingen wir gleich mal auf den Refung Nightmarket um dort auch noch die anderen von uns Austauschstudenten zu sehen. Danach ging es kurz heim zum Duschen und dann zu Leo und Mira, denn die wollten ihn natürlich auch mal wieder sehen.

Für die nächsten vier Tage hatten wir einen Trip an der Küste entlang von komplett Südtaiwan geplant. Nächsten morgen ging es dann so gegen 10 Uhr los mit einem herzhaften Frühstück. Mit dabei waren Johannes, Simona, Jana, Niklas und ich. Auf der Fahrt nach Kenting im Süden machten wir nochmal für eine Stunde Rast an einem etwas abgelegen großen Wasserfall, an dem wir uns bei 35 Grad eine kleine Abkühlung holen konnten. Anschließend fuhren wir weiter an den Strand. Dort angekommen sprangen wir erst einmal ins Meer und genossen die Sonne. Als es dann dunkel wurde, machten wir uns fertig und kehrten bei einem bekannten thailändischen Restaurant ein. Und da auf ein gutes Essen auch das ein oder andere Bier nicht fehlen darf, tranken wir sogleich noch ein paar ;) Auf dem Heimweg kamen wir an einer kleinen Straßenbar (auf der Ladefläche eines kleinen LKW's) vorbei, wo wir uns mit den Leuten super verstanden haben. Zum Schlafen liefen wir dann an den Strand, da wir für diese Nacht kein Hotel nehmen wollten, weil es nachts immer noch 28 Grad hatte und ein schöner klarer Sternenhimmel war. Die Mädels schliefen in einem Zelt und wir Jungs einfach auf einer Decke.


Morgens aufgewacht ging es erst mal zum Duschen in den Ocean, so wie sich das gehört! Anschließend aßen wir eine Kleinigkeit und fuhren weiter nach unten zum südlichsten Punkt Taiwans. Von dort aus nahmen wir die Straße direkt an der Ostküste entlang nach Norden. Ab und zu stoppten wir, um Bilder zu machen, denn wir Aussicht war, wie der Niklas sagte: „Ober nice“ ;) Am späten Nachmittag kamen wir dann noch an einer kleinen Wüste vorbei. Abends erreichten wir endlich unser Tagesziel „Taitung“. Dort suchten wir dann ein gemütliches Hostel auf, in dem wir für günstige 10 Euro eine sehr bequeme Nacht hatten!


Am Sonntag Mittag besichtigten wir in Taitung eine neunstöckige Pagode und den anliegenden Tempel. Danach fuhren wir dann Richtung Norden weiter und später dann in die Berge, da wir dort auf der 20th Road die Berge überqueren wollten. Auf dem Weg dorthin sahen wir noch eine circa 40 Kopf große Herde von wilden Affen. Einer wollte mich sogar anfallen! Kann froh sein, dass ich ihn nicht gleich gegrillt habe ;) Als wir in den Bergen waren war es ungefähr 18 Uhr und es wurde so langsam aber sicher dunkel. Wir fuhren durch riesige, wunderschöne Schluchten in denen man die Tiere außen herum, das Wasser im Tal, den Wind und Niklas und mich die ganze Zeit „Born to be wild“ singen hörte :) Als wir dann um 20 Uhr bei totaler Dunkelheit und 14 Grad auf 2500 Metern ankamen, war plötzlich vor uns eine Straßensperre. Ein Mann, den wir zufällig trafen sagte uns, dass diese Straße seit 3 Jahren schon wegen eines Taifuns gesperrt wurde und vielleicht erst wieder in 2 Jahren geöffnet wird. Solange wollten wir dann doch nicht warten und wir begaben uns auf den mühsamen Rückweg. Eine kurze Pause legten wir noch an heißen Quellen ein, die uns schön aufwärmten und uns alle wieder happy wurden ließ. Als wir später irgendwo im Nirgendwo waren bekam ich natürlich mal wieder einen Platten. Um uns herum war nur ein Haus in 500 Metern Entfernung und sonst kilometerweit nichts, nur Dunkelheit. Also ich meinen Roller dorthin geschoben und wie hätte es auch anders nicht sein können, war wie selbstverständlich mitten in den Bergen eine Autowerkstatt, die natürlich auch noch um 22Uhr abends offen hatte! Man waren wir alle froh! Aber das war ja noch lange nicht alles. Als dann die Straße einigermaßen wieder gut ausgebaut war fuhren wir schneller. Im letzten Moment sah ich noch irgendetwas schwarzes relativ großes auf dem Boden vor mir liegen, aber ich konnte nicht mehr bremsen. Ich schanzte voll darüber. Und da die Jana immer schön Abstand hält zu ihrem Vordermann, schanzte sie auch gleich drüber. Als wir dann sahen was es war, trauten wir unseren Augen nicht! Es war ein junger Schäferhund!!! Ja ich weiß was jetzt alle Prözler denken. Marc hat auch in Taiwan einen Hunter ;) Denn mein Roller in Deutschland, (Modell: Hunter) hat bevor ich ihn damals bekam auch einen Schäferhund überfahren. Und nein ich habe ihn nicht mitgenommen und gegessen! Naja, als wir dann wieder in Taitung ankamen nahmen wir noch einmal das gleiche Hostel.


Morgens ging es dann nach dem Frühstück über eine offene Straße zurück über die Berge. Für zwei Stunden legten wir uns noch einmal kurz an den Strand und anschließend fuhren wir zurück nach Kaohsiung. Ein super Road Trip! Niklas fasste alles kurz in einer Aussage zusammen: „Ach ihr habt es schon besser hier in Taiwan mit dem Meer und der vielen Sonne! Ich habe eigentlich gar keine Lust wieder zurück nach Guangzhou ins bewölkte China zu gehen!!!“ ;) An dieser Stelle euch allen (Désirée, Andy, Philipp und Felix) für nächstes Wintersemester viel Spaß in China!

Heute hab ich dann noch Niklas an die Metro gebracht, damit er seinen Flieger nicht verpasst.

08April
2012

Nǐmen hái yǒu fángjiān ma? (Haben Sie noch Zimmer frei?)

So nach 5 Tagen am Strand in Kenting bin ich als Braunbär zurück in Kaohsiung :)

Also die letzten Tage waren einfach nur überragend! Seit Freitag waren ja noch Joh, Alex, Jana mit unten in Kenting um auf das Festival zu gehen. Als wir ankamen, gingen wir erstmal gemütlich was essen. Danach besuchten wir das Visitorcenter, denn wir hatten noch keinen Plan, wo wir die Nächte verbringen sollten! Dort gab man uns dann die Auskunft, dass wir doch mal in einer nahegelegenen Kirche schauen sollten, ob dort noch Platz wäre. Die nette Frau am Empfang sagte uns, dass über die Zeit vom Festival viele Gäste aus aller Welt dort nächtigen würden. Also wir direkt hin gefahren und dann auch sofort die letzten noch freien Bette weggeschnappt. Wir mussten 10 Euro bezahlen und es war halt ein großer Raum, in dem auf dem Boden viele Matratzen ausgelegt waren und circa 40-50 Leute in einem Raum. Aber wir waren eigentlich nur sehr froh, damit wir nicht am Strand schlafen mussten und wir unser Gepäck hier unterbringen konnten. Danach sind wir dann losgezogen, holten uns erstmal ein paar Bier und legten uns gemütlich runter an den Strand um dort den Sonnenuntergang zu genießen. Als es dann schon so 20 Uhr war, machten wir uns fertig und ab ging es auf das Festival. Das war aber nicht so wie in Deutschland, dass des alles auf einem Gelände ist, sondern mehrer Locations am ganzen Strand verteilt. Da Freitags noch nicht so viele Weiße wegen arbeiten in Kenting waren, kam es uns so vor, als wenn wir die einzigsten auf dieser Party waren. Es hat nicht lange gedauert, dann haben wir schon wieder sehr viele Leute gekannt und mit denjenigen dann auch gut gefeiert. Als die Party zu Ende war, gingen der Joh und ich noch Nacht um 4 Uhr in ein Restaurant und aßen nochmal ein rießiges Menü, das nur aus sehr viel verschiedenem Fleisch und gebratenen Nudeln bestand.

Am Samstag machten wir uns morgens um 10 Uhr fertig und gingen sofort wieder an den Strand. Dort trafen wir uns dann mit einigen vom Vorabend und haben dann den ganzen Tag dort verbracht. Gegen Abend entchied sich dann der Joh doch nach Hause zu fahren, da er mittlerweile feuerrot war und jede einzelne Stelle seines Körpers weh tat. Jana fuhr auch mit ihm mit, da ja heute ihre Freundin, die Simona hier zu uns nach Kaohsiung kam. Alex und ich haben dann zwei Afrikaner kennengelernt, die dann mit uns fast den ganzen Abend verbrachten. Später ging es dann auf die nächste Feier. Das war eine Beach-Elektro-Party. Es war direkt am Meer, es kam gemütliche Elektromusik, man tanzte im Sand neben ein paar Lagerfeuern und es waren mehrere tausend Menschen vor Ort. Dar Alex und ich uns leider dann gegen Ende verloren haben, dauerte es dann fast zwei Stunden, bis wir uns wieder gefunden haben. Des hat mich ein bisschen genervt muss ich sagen! Naja, ham uns ja dann wieder gefunden. Anschießend hatten wir mal wieder Hunger und ich hab mir dann einen klitze kleinen Mitternachtssnack gegönnt, welcher aus einem panierten Tintenfisch und 31 Dumplings in Sojasoße bestand :) Hat des gut geschmeckt! Nachdem wir dann sehr gut geschlafen haben, holten wir uns morgens dann schön ein Mittagsessen zum Mitnehmen und legten uns an den Strand um dort zu essen. Nach circa 2 Stunden wollte dann der Alex heim, da er auch schon einen leichten Sonnebrand bekam. Er hat sich dann sein Pulli (bei 32 Grad) angezogen für die Rollerfahrt und ich bin dann nur in Badehose heimgefahren :) Des ist einfach nen Luxus, wenn man nie nen Sonnenbrand bekommt!! Heute gegen 16 Uhr tot daheim dann angelangt und einfach nur noch ins Bett gefallen!

05April
2012

Wǒ bù dǒng! (Ich verstehe nichts!)

Kurzer Zwischenbericht von Kenting! Der Strand hier ist einfach nur atemberaubend!! ;)

Ich bin grad auf einem Kurztrip unten ganz im Süden in Taiwan an dem schönsten Strand auf der ganzen Insel! Sechs Taiwanesen haben mich gefragt, ob ich mit ihnen nicht mal ein paar Tage hier runter fahren will. Und dar man die besten Erlebnisse hat, wenn man mit Einheimischen unterwegs ist, hab ich natürlich sofort zugesagt! Los ging das ganze am Mittwoch morgen. Wir fuhren in Kaohsiung los und haben circa 2-3 Stunden mit Pause gebraucht. Die Landschaft hier ist super! Die Straße geht direkt am Meer entlang nach unten, links von uns waren nur Berge und rechts von uns das hellblaue Meer. Als wir unten ankamen fuhren wir zuerst in unser Resort, indem wir einen Bungalow gemietet hatten und das sich nur eine Minute vom Strand befindet! Der Bungalow war zweistöckig und hatte ebenfalls ein kleines Wohnzimmer. Nach dem einchecken machten wir uns fertig für den Strand um dort zu Schnorcheln. Wir bekamen einen Taucheranzug und es ging mit einem Kleinbus an eine abgelegene Stelle, an der nur Leute zum Tauchen waren, dar es dort die besten Korallenriffe gab. Zuerst wurden wir eingewiesen und dann durften wir alleine auf Entdeckungstour gehen. Insgesamt waren wir 3 Stunden am Schnorcheln. Danach ging es weiter mit sowas ähnlichem wie Bananenboot fahren. Also soviel hab ich schon lang nicht mehr gelacht sag ich euch! Danach wurden wir wieder zurück gefahren um uns Umzuziehen. An dem Shop saßen ein paar Mitarbeiter, die mich die ganze Zeit auf Chinesisch zugeredet haben. Ich hab die ganze Zeit nur sagen können, dass ich nix verstehe, aber des hat die kein bisschen gejuckt und haben deshalb munter weitergeredet. Dann haben diese mich gefragt woher ich bin (des hab ich verstanden) und ich daraufhin, von Deutschland. Ich konnte gar nicht so schnell schauen, schon hatte ich ein Bier in der Hand ;) Wir fuhren zurück zu unserem Resort, um uns zum Dinner fertig zu machen. Als alle fertig waren, gingen wir in die nächste Stadt zu einem Thailänder essen. Das war das erste mal, wo ich gut scharf gegessen habe, denn meistens ist es sogar wenn man 'ganz scharf' bestellt, für mich nur leicht gewürzt ;) Die meisten wissen von was ich rede! Nach dem Abendessen schlenderten wir noch durch einen großen Nightmarket, der durch viele Straßenmusiker und alle möglichen Gerüche das Flair noch perfektionierte. Den Abend ließen wir dann noch bei ein paar gemütlichen Bier in einer großen Bar ausklingen.

Der Tag heute startete mit einem Frühstück aus allen möglichen Wraps und anderen guten Dingen. Als dann jeder seinen Sachen gepackt hatte, ging es als erstes wie immer zum Essen ;) Nachdem dann alle gesättigt waren, stand ein volles Programm an. Zuerst ging es zum Go-Kart fahren, das für 20 Minuten gerade mal 2,50 Euro kostete! Von unserem Resort bekamen wir noch einen "Pferderitt" geschenkt. Aber wirklich nur EINEN ;) Denn es war eingezäunt und man durfte wirklich nur eine Runde reiten! Sowas dummes! Naja, darauf folgte eine Jeeptour durch die Berge im Gelände für 45 Minuten. Des hat wirklich viel Spaß gemacht. Also ihr müsst euch das ganze wirklich wie auf einer Crossstrecke vorstellen, nur dass diese sich halt ganz normal im Wald befand! Der höchste Hügel war 5 Meter hoch und da ging es manchmal wirklich so steil bergab, dass ich dachte, dass es uns jeden Moment runterhaut! Zum Schluss der Tour fuhren wir noch durch einen Fluss, der uns nochmal schön von Kopf bis Fuß nass werden ließ. Danach ging es noch essen und dann wieder heim.

Ab morgen gehen Jana, Alex, Joh und ich auf ein Festival, welches sich natürlich auch hier unten direkt am Strand befindet! Ja ich weiß ihr seid neidisch! Aber völlig zurecht :P

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